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Asset Allocation

Die Festlegung der strategischen Asset Allocation gehört zu den wichtigsten Entscheidungen im Anlagemanagement. Sie bestimmt mehr als 90% des zukünftigen Anlageergebnisses und ist daher die entscheidende Managementaufgabe bei der Sicherung der langfristigen Zahlungsverpflichtungen. Gleichzeitig ist es eine sehr komplexe Entscheidung, die von vielen Unsicherheiten geprägt ist und im Spannungsfeld zwischen marktorientierten und bilanziell orientierten Sachzwängen getroffen werden muss.

Die wesentlichen Kundenbedürfnisse, die im Rahmen einer Asset Allokation Beratung adressiert werden, umfassen daher:

Festlegung einer spezifischen Kapitalanlagepolitik zur adäquaten Deckung der Verbindlichkeiten aus langfristigen Versicherungsverpflichtungen.
Überprüfung der aktuellen Strategischen Asset Allokation (SAA) und ggf. Neuausrichtung der langfristigen Anlagepolitik unter Einbindung dynamischer Anlagekomponenten (DAA), die ein flexibles Reagieren auf Veränderungen der Finanzmärkte erlauben sowie explizit auch die Anforderungen der Verpflichtungsseite berücksichtigen.
Steuerung der Kapitalanlageseite unter Berücksichtigung von Ausschüttungsquoten, Buchwertentwicklungen und Überschussbeteiligungen sowie ihre Implikationen auf unternehmerische Zielgrößen.
Qualifizierte Beurteilung der in einem CTA vorgesehenen „Strategischen Plan Assets“.
Quantifizierung der Gefahren aus Asset-Liability Inkongruenzen.
Einbindung von alternativen Asset-Klassen in die Anlagepolitik mit Abschätzung ihrer Einflüsse (Risiko und Ertragscharakteristika) auf die Gesamtposition.
Erfüllung aufsichtsrechtlicher Vorgaben bzgl. Surplus- und Solvency-Anforderungen (Solvabilität), Stress Testing und Exposure Reporting.
„What-If“-Analysen zur Beurteilung der Wirksamkeit von Sicherungsmaßnahmen.

Die Herleitung einer dynamischen und auf die Verpflichtungen abgestimmten (Liability-optimalen) Anlagepolitik ist das wesentliche Ziel einer Asset-Liability-Modellierung. Ein zentraler Aspekt dieser Analysen ist die Berücksichtigung der wechselseitigen und dynamischen Abhängigkeiten zwischen Verpflichtungen und Kapitalanlagen. So beziehen sich Kenngrößen wie die Entwicklung des Deckungsgrades oder das erwartete Ausmaß zukünftiger Unterdeckungen, immer auf beide Bilanzseiten. Diese ganzheitlichen Analysen vermitteln zudem eine transparente und quantitative Einschätzung darüber, ob eine bestimmte Anlagepolitik zur Deckung der Verbindlichkeiten geeignet ist und welche Auswirkungen auf die übergeordneten Unternehmensziele zu erwarten sind. Traditionelle Asset-Liability-Studien vernachlässigen oftmals diese wichtige interdependente Sichtweise. Erfolgt die Modellierung der Vermögensseite völlig getrennt von der Erhebung und Bewertung der Verpflichtungsseite, so führt dies schnell zu inkonsistenten Ergebnissen. „Nicht-integrierte“ Studien sind daher nur eingeschränkt in der Lage, die wesentlichen Fragen im Zusammenhang mit der Steuerung einer Vorsorgeeinrichtung verlässlich zu beantworten.

risklab bietet mit seinen „Integrated Asset Liability Solutions“ einen solchen voll integrierten Lösungsansatz. Dieser basiert zudem auf modernsten Methoden und einer leistungsfähigen Analyseplattform. Im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen ermöglichen diese Analysen, kritische Situationen rechtzeitig zu erkennen und korrigierend in die Anlagepolitik eingreifen zu können.